Anspannen, damit das Loslassen auffällt.
Für Abende, an denen Zuhören nicht reicht, weil der Körper noch nicht mitgekommen ist. Du spannst eine Muskelgruppe fünf Sekunden an und lässt dann los — und der interessante Teil ist nicht das Anspannen, sondern was danach passiert.
Sieben Gruppen, jede zweimal, von den Händen abwärts. Beim zweiten Mal ist der Unterschied meist deutlicher zu spüren. Nie bis zum Schmerz — eine spürbare Anspannung reicht, und eine einzelne Gruppe darfst du auch auslassen.
Das Verfahren geht auf Edmund Jacobson zurück und ist seit den 1930er-Jahren untersucht. Anders als beim Klopfen ist die Studienlage hier eindeutig: Fach gesellschaften führen Entspannungsverfahren als reguläre Maßnahme, etwa in der Migräneprophylaxe. Ein Effekt zeigt sich allerdings vor allem bei regelmäßiger Übung — einmal ausprobieren beantwortet die Frage nicht.
- 1Hände2 ×
- 2Oberarme2 ×
- 3Gesicht2 ×
- 4Nacken und Schultern2 ×
- 5Rumpf2 ×
- 6Gesäß und Oberschenkel2 ×
- 7Waden und Füße2 ×